Wermutstropfen: Der Jugendtreff startet finanziell im Blindflug in den Sommer, denn man wisse nicht, ob man vom Land den angesuchten Beitrag auch bekomme.<BR /><BR />Vor Corona sprich inklusive der Sommer von 2019 betreute der Martiner Jugendtreff rund 40 Kinder pro Woche. „Heuer haben wir in den kommenden 9 Wochen so viele gemeldete Kinder wie noch nie“, sagt Geschäftsführer Alber, der selbst auch in der Betreuung aktiv ist.<BR /><BR />Der Martiner Jugendtreff organisiert sowohl Kinderbetreuungswochen als auch einen Sommerkindergarten. „Im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten hat sich auch hier die Anzahl mit 45 gemeldeten Kindern verdoppelt. Im Vergleich zu 2022 ist die Anzahl der Kindergartler gleich geblieben“, sagt Alber. Heuer werden in den 9 Wochen bis zum 25. August 344 Kinder betreut.<BR /><BR />Worauf führt Alber diesen Rekordbedarf an Sommerbetreuung zurück? „Das ist schwer zu sagen. Dass der Bedarf so groß ist, hat sicher einmal damit zu tun, dass aus finanziellen Gründen beide Elternteile arbeiten müssen. Andererseits sind die Rekordanmeldungen auch eine Bestätigung für unsere gute Arbeit im letzten Jahr und dass das Angebot genau auf die Bedürfnisse der Jugendlichen und Familien zugeschnitten ist. Das freut uns sehr“, sagt Alber.<BR /><BR />Es sei allerdings auch mit Herausforderungen verbunden. „Dafür möchte ich mich in erster Linie bei meinen Mitarbeiterinnen im Jugendtreff Martina Ilmer, Yvonne Kaufmann, Emanuela Augscheller und Fabian Pichler bedanken“, sagt er. Um den Anforderungen der Familienagentur zum Betreuerschlüssel gerecht zu werden und die Qualität des Angebotes sicher zu stellen, brauche es heuer zusätzlich zu den Hauptamtlichen rund 20 Betreuer.<BR /><BR />Umso wichtiger auch, dass die Finanzen stimmen. „Wie alle anderen auch mussten wir im Jänner beim Land das Ansuchen abgeben, haben aufgrund der Erfahrung des letzten Sommers die Teilnehmerzahl höher angesetzt und sind sowohl bei unseren Kapazitäten als auch finanziell am Limit“, sagt Alber. Man starte heute mit der Sommerbetreuung, wisse aber noch nicht, wie hoch der Beitrag ausfällt. „So gesehen ist es eine Zitterpartie“, sagt Alber.<BR />