Einmal sei die Perla so hellhörig, dass die Hausbewohner die Musik hören würden. Andererseits würden sich Clubbesucher vor dem Lokal aufhalten und dort lauthals reden und herumschreien – vielleicht durch das Gewölbe der Lauben noch verstärkt. Und Reklamation Nummer drei betreffe das Verhalten der Besucher. Sprich, in der Früh stoße man auf Erbrochenes und Urinflecken. Weiters sei es zu kleineren Vandalenakten gekommen, indem eine Sitzbank unter den Lauben heruntergerissen worden sei.<BR /><BR />Erst am Montag hat es eine Aussprache bei Bürgermeisterin Katharina Zeller gegeben. Gestern folgte die nächste mit Anrainern und Betreibern. <BR /><BR />„Die Bewohner des Plankensteingebäudes hören die Musik durch die Mauern durch. Es ist die Pflicht der Betreiber, das Lokal so mit Dämmschutz zu versehen, dass die Mitbewohner nicht darunter leiden“, sagt Zeller. Die Security müsse zudem auch vor dem Lokal schauen, dass nicht herumgeschrien werde und morgens nicht Überbleibsel zurückbleiben. „Es gilt, einen Kompromiss zu finden, mit dem Betreiber und Anrainer gut leben können“, sagt Zeller.<BR /><BR />„Von unserer Seite gibt es die volle Bereitschaft, das Lärmproblem zu lösen“, sagt „Perla“-Betreiber Giovanni Perna nach dem Treffen mit Zeller am Mittwoch. Es sei bereits seit einiger Zeit eine Firma beauftragt worden, die Schalldämmung zu verstärken und „zudem haben wir die Lautsärke nach den ersten Beschwerden gesenkt“, sagt Perna. <BR /><BR />Nun wird die Stadtpolizei einerseits und eine von den Betreibern beauftragte Firma Dezibelmessungen machen. „Was uns schon getroffen hat, ist dass jemand die weggerissene Sitzbank und Glas vor unserem Eingang abgelegt haben. Wir haben Videoaufnahmen“, sagt Giovanni Perna. Und was die herumschreienden Personen vor der Perla betreffe, so seien dies laut Perna Leute, die zu später Stunde kommen und nicht eingelassen würden, weil sie betrunken seien.