Wurde geschossen, oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit Ermittler der Polizei. Der Fall ist dubios. <BR /><BR />Die Situation in einem Mehrfamilienhaus des Wohnbauinstitutes in der Baristraße scheint nach wie vor prekär zu sein. <BR /><BR />Wie am Freitag bekannt wurde, soll es vor dem Haus am Mittwochabend zu einer Schießerei gekommen sein. Ein Bewohner, der sich zum Zeitpunkt des Geschehens auf dem Balkon befand, hatte eine Gruppe von Personen beobachtet, die herumbrüllten und die Bewohner einer Wohnung im ersten Stock des Gebäude beschimpften. Dann sollen die Schüsse gefallen sein und die Gruppe suchte daraufhin das Weite. Aufgeschreckt von seiner Beobachtung alarmierte des Zeuge die Polizei. <BR /><BR />Wenig später erreichten zwei Streifen der Quästur den Schauplatz des Geschehens. Sofort wurden Ermittlungen aufgenommen und Zeugen befragt. Erkenntnisse liegen derzeit noch keine vor. Vor Ort wurden keine Hinweise auf einen Schusswechsel, wie Patronenhülsen, gefunden. <BR /><BR />Mitte Jänner vergangenen Jahres geriet besagtes Wohnhaus schon einmal in die Schlagzeilen; ebenfalls wegen einer Schießerei. Damals fanden die Ermittler tatsächlich eine Einschussloch in der Hausmauer. Die Schüsse waren aus einem vorbeifahrenden Auto abgegeben worden. <BR /><BR />Grund des Anschlages damals waren wohl Streitigkeiten zwischen rivalisierenden Familien ausländischer Herkunft (die „Dolomiten“ berichteten; siehe digitale Ausgabe). Auch im aktuellen Fall dürfte es sich um den gleichen Grund handeln.