Dienstag, 28. Juli 2020

Anschlag auf Belgiens Parlament: Mann wird Richter vorgeführt

Im Zusammenhang mit einem Anschlag auf das belgische Parlament ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 36-jährigen Mann aus Limburg. Der Verdächtige sollte noch am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden, wie die Staatsanwaltschaft in Brüssel mitteilte. Er begründete seinen Anschlag vom Vortag demnach damit, dass die Politik die Corona-Krise schlecht gemanaget habe.

Der Richter soll den Mann anhören.
Der Richter soll den Mann anhören. - Foto: © shutterstock
Der 36-Jährige hatte am Montagmittag einen Molotow-Cocktail auf das Parlament in der Hauptstadt Brüssel geworfen. Bei dem Versuch wurden nur einige geparkte Autos beschädigt. Der Mann wurde noch vor Ort festgenommen. Die Straßen um das Parlament waren vorübergehend gesperrt.

Bei dem Verdächtigen habe man Dokumente gefunden, die darauf hindeuteten, dass er extreme Überzeugungen haben könnte, teilte Staatsanwaltschaft mit. Die Tat lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt trotzdem noch nicht einer politischen Überzeugung zuordnen. Der Mann selbst bestreite, ideologisch gehandelt zu haben.

dpa

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