Staatsanwältin Francesca Sassani wirft dem Mann Beschädigung und Verschmutzung fremden Eigentums (Art. 639) vor. Er soll im Februar 2024 mit einem Filzstift mehrere Schaufenster in der Bozner Innenstadt mit antisemitischen Parolen sowie Aussagen, die den Nationalsozialismus verherrlichen, beschmiert haben. Dieser Vorfall versetzte nicht nur die Geschäftsinhaber selbst in Aufruhr, sondern sorgte auch bei zahlreichen Passanten und Anwohnern für Entsetzen. Darüber hinaus wurden ähnliche Parolen auf der Busanzeigetafel am Siegesplatz und an weiteren Schaufenstern in den Bozner Lauben entdeckt. Laut Ermittlungen soll er auch für diese Schmierereien verantwortlich sein.<h3> Dank Überwachungskameras ausgeforscht</h3>Wie berichtet, waren die Schriftzüge zunächst von Passanten entdeckt worden, woraufhin Ermittlungen gegen Unbekannt eingeleitet wurden. Nicht zuletzt durch die Auswertung des Materials von Überwachungskameras, die vor Ort installiert waren, sowie dank diverser Zeugenaussagen konnte der Tatverdächtige, ein italienischer Staatsbürger, schnell identifiziert und ausfindig gemacht werden. <BR /><BR />Bei der gestrigen Gerichtsverhandlung hat die Verteidigung des Angeklagten ein Vergleichsangebot unterbreitet. Der Richter für die Vorverhandlung muss nun darüber entscheiden.