Donnerstag, 01. März 2018

Aprés Ski...im Krankenhaus

Wer demnächst seinen Winterurlaub im Ausland verbringen möchte, sollte sich vergewissern, ob er für den unglücklichen Fall eines Pistenunfalls ausreichend versichert ist. Wer nämlich von einem Hubschrauber geborgen werden muss, muss im schlimmsten Fall mit einer salzigen Rechnung von oft mehreren Tausend Euro rechnen.

Ein ausreichender Versicherungsschutz ist unbedingt notwendig.
Badge Local
Ein ausreichender Versicherungsschutz ist unbedingt notwendig. - Foto: © shutterstock

Bei vorübergehendem Aufenthalt im EU-Ausland hat man durch die Europäische Krankenversicherungskarte zwar Anspruch auf die notwendige medizinische Behandlungen, aber zu den selben Bedingungen, wie sie für die Bürger des Landes, in welchem man sich befindet, vorgesehen sind.

Häufig bekommt man nur Pauschalbetrag erstattet

In unserem Nachbarland Österreich etwa erstattet das öffentliche Gesundheitssystem bei Freizeitunfällen am Berg nämlich nur einen Pauschalbetrag von 849,93 Euro. Und dies auch nur, wenn es sich um eine schwerwiegende Verletzung handelt.

Wer also in Bälde zum Winterurlaub in einem anderen EU-Mitgliedsstaat, Norwegen, Island oder der Schweiz aufbricht, sollte sich fragen, ob er für den unglücklichen Fall eines Pistenunfalls über genügend Versicherungsschutz verfügt.

Versicherungsschutz prüfen

Das Europäische Verbraucherzentrum in Bozen rät also unbedingt vor Reisebeginn zu überprüfen, ob man bereits versichert ist. Dies ist zum Beispiel auch über die Kreditkarte möglich oder mittels Mitgliedschaft bei einem Freizeit-, Sport- oder Rettungsverein.

Einige Skigebiete bieten gegen Aufpreis auf den Skipass auch eine entsprechende Versicherung an. Für weitere Informationen können Sie sich beim Europäischen Verbraucherzentrum in Bozen unter [email protected] oder unter der Telefonnummer 0471/980939 melden.

stol

stol