Ersten Rekonstruktionen zufolge hatte Clelia Ditano wohl etwas zu Hause in der Via Piave in Fasano vergessen und kehrte deshalb in die Wohnung zurück. Als sie in der Nacht auf Montag gegen Mitternacht im vierten Stock auf den Aufzug wartete, öffneten sich zwar dessen Türen, die Aufzugkabine blieb jedoch im ersten Stock stecken, wie die Nachrichtenagentur „Ansa“ berichtet. Als die junge Frau schließlich in den Aufzug steigen wollte, stürzte sie 15 Meter den Schacht hinab.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1046775_image" /></div> <h3> Vater hört Mobiltelefon der toten Tochter im Schacht klingeln</h3><BR />Die Feuerwehrmänner von Fasano waren stundenlang im Einsatz, um den Körper der 25-Jährigen zu bergen. Es waren ihre Eltern gewesen, die gegen 6 Uhr am Montagmorgen einen Notruf abgesetzten hatten.<BR /><BR /> Sie waren besorgt gewesen, nachdem ihre Tochter in der Nacht nicht nach Hause zurückgekehrt war. Am Morgen habe ihr Vater sie angerufen und das Klingen des Telefons aus dem Aufzugschacht gehört.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1046778_image" /></div> <BR />„Es ist bisher noch nie passiert, dass sich der Aufzug so blockiert hat. Als ich das Klingeln ihres Telefons gehört habe, wusste ich sofort, dass etwas passiert war und wir haben sofort Alarm geschlagen“, sagt der Vater gegenüber der italienischen Tageszeitung „Corriere del Mezzogiorno“. „Clelia hatte viele Träume, bestimmt auch, zu heiraten. Nun sind diese Träume zerbrochen.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1046781_image" /></div> <BR /><BR />Der genaue Unfallhergang wird derzeit von den Carabinieri ermittelt, auch die zuständige Behörde für Sicherheit am Arbeitsplatz ist involviert. Das Mehrfamilienhaus, an dem sich das tragische Unglück ereignet hat, ist in Besitz der Immobilienagentur „Arca“.