Mittwoch, 25. Juli 2018

Arbeiten an Brennerlinie um 48 Stunden verschoben

Die Arbeiten an der Brennerstrecke zwischen Trient und Bozen, Franzensfeste und Brenner sowie Steinach und Innsbruck werden um 48 Stunden verschoben, das hat das Regierungskommissariat von Bozen am Mittwoch entschieden.

Die Arbeiten werden nun doch nicht auf Herbst verschoben.
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Die Arbeiten werden nun doch nicht auf Herbst verschoben. - Foto: © D

Die Arbeiten hätten vom 10. Bis 15. August stattfinden sollen. Man habe diesen Zeitraum gewählt, weil die allermeisten Industriebetriebe in Italien rund um Maria Himmelfahrt Betriebsferien hätten. Das Regierungskommissariat in Bozen hatte allerdings ein Verkehrschaos befürchtet, wenn der komplette Zugverkehr auf die Straße verlegt wird.

Denn schon ohne zusätzliche Fahrzeuge wie die Ersatzbusse, zusätzliche Lkw und mehr Individualverkehr durch die ansonsten mit dem Zug anreisenden Touristen gehören diese Tage auf der A22 zu den „heißen“. 

Caramaschi hat der Eisenbahngesellschaft in einem Brief nun mehrere Alternativen vorgeschlagen. Die Verwaltung der RFI habe sich nach Einwirken von Bürgermeister und Landeshauptmann Arno Kompatscher für eine Verschiebung offen gezeigt.

Wie bereits berichtet, war einen Anordnung vonseiten des Regierungskommissariats notwendig, um die Verschiebung durchführen zu können.

Am Mittwoch hat Regierungskommissär Präfekt Vito Cusumano die Verschiebung angeordnet, allerdings lediglich um 48 Stunden und nicht auf Herbst, wie es anfänglich in Erwägung gezogen wurde.

stol

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