Samstag, 11. August 2018

Arbeiten auf der Brennerbahnlinie: Chaos droht

Bozen bereitet sich auf einen Ausnahmezustand vor. Wegen Instandhaltungsarbeiten an der Zugtrasse muss ein Großteil des Schienenverkehrs in der Landeshauptstadt auf Busse verlagert werden.

Die Arbeiten werden vom 12. bis 17. August durchgeführt.
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Die Arbeiten werden vom 12. bis 17. August durchgeführt. - Foto: © D

Am Freitag wurden gemeinsam mit dem Regierungskommissär letzte Details geklärt, um ein Verkehrschaos abzuwenden. Des Pudels Kern liegt in der kleinen Brücke, auf der die Züge die Untervirgl-Straße überqueren, bevor sie in den Bozner Bahnhof einfahren. Sie muss komplett erneuert werden.

Des Pudels Kern liegt in der kleinen Brücke, auf der die Züge die Untervirgl-Straße überqueren, bevor sie in den Bozner Bahnhof einfahren. Sie muss komplett erneuert werden. „Innerhalb von wenigen Tagen werden hier die Oberleitungen und Gleise abmontiert und der Schotter weggebracht. Anschließend wird die Überführung abgebaut und mit neuen Stahlträgern wieder errichtet“, erklärte Ivan Moroder, Amtsdirektor für Mobilität der Gemeinde Bozen.
Von Süden kommend ist der Bozner Bahnhof deshalb vom heutigen 12. August um 23 Uhr bis zum 17. August um 7 Uhr nicht erreichbar. Der Verkehr muss also komplett von der Schiene auf die Straße verlagert werden.

„Wir sind uns der schwierigen Situation bewusst und wissen, was auf die Stadt durch die vielen zusätzlichen Busse zukommt. Die Sache wurde aber genauestens geplant und es dürfte alles glatt gehen“, versicherte Mobilitätsstadträtin Maria Laura Lorenzini gestern im Rahmen einer Pressekonferenz.
Sämtliche Sicherheitskräfte sind avisiert, vor allem in der Trienter Straße, über die die Busse die Stadt erreichen, werden verstärkte Kontrollen durchgeführt. „Solange kein Unfall passiert, haben die zuständigen Behörden die Situation unter Kontrolle. Es besteht kein Grund zur Sorge“, beruhigte Lorenzini.

D/deb

stol