Die Ausweitung des Passes steht im Zusammenhang mit den laufenden Arbeiten in Bozen-Süd, insbesondere mit den Eingriffen in der Einsteinstraße und am Kreuzungsbereich mit der Galvanistraße. In einzelnen Bauphasen ist eine Fahrstreifenreduzierungen vorgesehen, die sich auch auf die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes auswirken könnte, teilt das Ressort für Infrastrukturen und Mobilität mit.<h3> Urban Pass bis zur Ausfahrt Neumart/Auer/Tramin ausgedehnt</h3>Um in der verkehrsreichen Zeit eine Alternative zu bieten, die Sicherheit im Baustellenbereich zu erhöhen, die Schadstoffemissionen zu verringern sowie der Verkehrsüberlastung entgegenzuwirken, wurde der Urban Pass bis zur Ausfahrt Neumart/Auer/Tramin ausgedehnt.<BR /><BR /><BR />„Mit der Ausweitung des Urban Pass bis Neumarkt begleiten wir die Arbeiten in der Einsteinstraße mit einer konkreten Maßnahme für die alltägliche Mobilität“, betont Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider. „Ziel ist es, das Straßennetz in den sensiblen Zeitfenstern zu entlasten, Bürgerinnen, Bürgern und Pendelnden eine Alternative zu bieten und die Sicherheit rund um die Baustellen zu erhöhen. Die Arbeiten sind notwendig, um die Verkehrssituation in Bozen-Süd dauerhaft zu verbessern. Während der Bauphase müssen wir aber alles tun, um die Belastungen so gering wie möglich zu halten„, fährt Alfreider fort.<h3> Verkehrsströme in Spitzenzeiten gezielter steuern</h3>„Wenn es gelingt, Verkehrsströme in Spitzenzeiten gezielter zu steuern und Staus zu reduzieren, hat das unmittelbare positive Auswirkungen auf die Luftqualität. Weniger Stop-and-go-Verkehr bedeutet geringere Schadstoffemissionen – und damit eine spürbare Entlastung für Mensch und Umwelt“, erklärt der Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz Peter Brunner.<BR /><BR /><BR />Die Befreiung von der Straßengebühr gilt an Werktagen, von Montag bis Freitag, Feiertage ausgenommen, von 6 bis 9 Uhr und 16 bis 19 Uhr. Ein- und Ausfahrten sind an den Mautstellen Bozen-Nord, Bozen-Süd und Neumarkt/Auer/Tramin möglich, sofern das Fahrzeug mindestens zwei der drei Mautstellen durchfährt. Nutzen können die Maßnahme jene Verkehrsteilnehmenden, die über ein elektronisches Telemautgerät verfügen und dies dem Autobahnbetreiber mitteilen.<BR /><BR /><BR />Für die Umsetzung der Vereinbarung sind insgesamt 500.000 Euro vorgesehen, aufgeteilt auf die Haushaltsjahre 2026 und 2027.