Donnerstag, 04. Mai 2017

Arbeiten statt Knast

Wände streichen, Gartenarbeit, im Seniorenheim helfen oder seinen Beruf ausüben, aber kostenlos: Von der Möglichkeit, die Strafe für minderschwere Vergehen abzuarbeiten, machen immer mehr Südtiroler Gebrauch.

Von der Möglichkeit, die Strafe für minderschwere Vergehen abzuarbeiten, machen immer mehr Südtiroler Gebrauch.
Badge Local
Von der Möglichkeit, die Strafe für minderschwere Vergehen abzuarbeiten, machen immer mehr Südtiroler Gebrauch. - Foto: © shutterstock

Hatten 2014 noch 117 Personen um Probezeit mit Sozialarbeit angesucht, waren es 2015 schon 233. Bei den Vergehen standen dabei Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung an erster Stelle berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Möglichkeit der Probezeit mit Sozialarbeit gibt es seit Mai 2014. Jeder Bürger kann nur einmal im Leben Probezeit beantragen – wenn die Höchststrafe für das ihm angelastete Vergehen unter 4 Jahren Haft liegt.

Wird der Antrag angenommen, bleibt das Strafverfahren eingefroren – so lange, bis der Betroffene das ihm vom Büro für externen Strafvollzug (UEPE) auferlegte Programm abgearbeitet hat. Dann erlischt die Straftat.

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol