Donnerstag, 17. November 2016

Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn gestartet

Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn haben begonnen: Am Donnerstag wurden sie im Bahnhof Schlanders genauer vorgestellt.

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Foto: © D

Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn zielt vor allem darauf ab, Mobilität nachhaltig zu gestalten, Verkehr auf die Schiene zu verlagern und die Bahn noch attraktiver für die Bürger zu machen.

Bisher habe sich die Vinschger Bahn als Erfolgsmodell gezeigt - die Kapazität sei aber nun ausgeschöpft und in diesem Sinne sei die Elektrifizierung eine neue Perspektive, sagte der Bürgermeister von Schlanders Dieter Pinggera.

Ab 2019 im Halbstundentakt

Ab 2019 sollen, so Ressortchef Pagani, moderne sechsteilige Elektrozüge im Halbstundentakt auf der Linie verkehren und alle Bahnhöfe anfahren. Außerdem soll es eine Direktverbindung nach Bozen geben, so Pagani.

Der Startschuss für die Arbeiten ist gefallen: Seit einigen Tagen werden an den Bahnhöfen in Schlanders, Laas und Spondinig die Bahnsteige auf jeweils 125 Meter verlängert. Damit werden die Bahnsteige den Erfordernissen der sechsteiligen FLIRT-Züge angepasst, die nach der Elektrifizierung auf der Linie verkehren.

Im Dezember werden dann in Spondinig und Laas die Fußgängerunterführungen gebaut und als Ganzes unter die Gleise geschoben. Weitere Bauarbeiten folgen im kommenden Frühjahr, etwa mit Umbauarbeiten am Bahnhof Mals, der Streckenbegradigung bei Laas und vor allem mit dem Setzen der Masten (1500 Masten für die Oberleitung).

Insgesamt wird mit einer Bauzeit bis Ende 2019 gerechnet, sagte Dejaco der auf die Wichtigkeit der Kommunikation mit den Gemeindevertretern und Interessensvertretern sowie die Miteinbeziehung der Bürger und Fahrgästeverwies, vor allem im Hinblick auf die voraussichtlich drei notwendigen Streckensperrungen.

lpa

stol