Montag, 19. April 2021

Arbeitsgemeinschaft für Behinderte AfB hat neuen Vorstand

Am Samstag fanden sich im Vereinshaus Algund rund 65 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte (AfB) aus dem ganzen Land ein um den neuen Landesvorstand und Landesvorsitzenden zu wählen.

Der neu gewählte Landesvorstand (v.l.) Hilda Gamper, Irmela Kostner, Dorothea Agetle, Edi Scrinzi, Petra Senfter, Richard Stampfl, Hintner Siegfried, Annamarie Gufler, Matthias Lanthaler und Karl Werner.
Badge Local
Der neu gewählte Landesvorstand (v.l.) Hilda Gamper, Irmela Kostner, Dorothea Agetle, Edi Scrinzi, Petra Senfter, Richard Stampfl, Hintner Siegfried, Annamarie Gufler, Matthias Lanthaler und Karl Werner. - Foto: © AfB
Zunächst wurde die langjährige Tätigkeit von Martin Telser, dem bisherigen Landesvorsitzenden der Vereinigung, von oberster Stelle gelobt. Sowohl Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesrätin Waltraud Deeg als auch der Präsident des Dachverbandes Wolfgang Obwexer schickten ihre Dankesworte per Video. Auch der stellvertretende Landesvorsitzende Karl Werner würdigte den unermüdlichen Einsatz für den Verein und die Menschen mit besonderen Bedürfnissen vor Ort.

Als würdiger Nachfolger des scheidenden Landesvorsitzenden Martin Telser wurde Richard Stampfl gewählt. Als ehemaliger Geschäftsführer der Firma Dr. Schär und als langjähriger Präsident des Fussballclubs Obermais bringe Stampfl die besten Voraussetzungen für die Führung des Vereins mit. Er besitze sowohl die notwendigen Erfahrung im wirtschaftlichen Bereich als auch jene im Vereinswesen.

Der neue Ausschuss bleibt für 3 Jahre im Amt und setzt sich wie folgt zusammen: Richard Stampfl (Landesvorsitzender), Irmela Kostner, Matthias Lanthaler, Petra Senfter und Karl Werner, Dorothea Agetle, Annamaria Gulfer, Edi Scrinzi, Hilda Gamper und Siegfried Hintner. Im Zuge Versammlung wurde auch das Schiedsgericht neu gewählt.

Verena Wolf berichtete über das vergangene Vereinsjahr. Obwohl die Vereinsstätigkeit im vergangenen Jahr stark reduziert wurde, konnten doch einige Veranstaltungen auf Bezirksebene abgehalten werden, wie z.B. der Sonntagsdienst und die Freitagsnachmittagsbetreuung für Mitglieder mit kognitiver Beeinträchtigung.

Karl Stocker, Bereichsleiter des Fahrdienstes, berichtete, dass 2020 ein außergewöhnlich schwieriges Jahr, sowohl in finanzieller als organisatorischer Hinsicht, gewesen sei. Immerhin konnte ein Notdienst für Schüler und Schülerinnen mit Beeinträchtigung eingeführt werden, womit ihnen der Schulbesuch ermöglicht wurde.

Weiters betonte er die gute Zusammenarbeit mit den Partnern Pizzinini und Silbernagl, die sich in der Bietergemeinschaft Easy mobil zusammengeschlossen haben. 2020 waren Südtirol weit insgesamt 38 Kleinbusse im Einsatz und haben dabei 485.000 Kilometer zurückgelegt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass zuverlässige Fahrdienste und Fahrer unerlässlich sind. Ein Grund weshalb die AfB immer wieder kurzfristig Fahrten des Transportunternehmens Tundo von den Bezirksgemeinschaften übernommen hat.

Die Zusammenarbeit mit den Bezirksgemeinschaften soll im laufenden Jahr 2021 weiter ausgebaut werden.

Für das laufende Jahr ist die Wiederaufnahme sämtlicher Tätigkeit in kleinen Schritten geplant. So sollen die Mitglieder wieder einen mehrtägigen Frühlingsausflug an den Kalterer See machen können, sowie eine Berg- und Erholungswoche am Ritten und, den allseits beliebten Meeraufenthalt in Lignano Sabbiadoro. Außerdem soll im Bereich Datenschutz, Privacy und EDV aufgerüstet werden.
Öffentlichkeitsarbeit und Aufnahme neuer Mitglieder wird ein weiterer Schwerpunkt des laufenden Jahres 2021 sein.

Man blicke hoffnungsvoll in die Zukunft und das rege Interesse an der Versammlung bezeuge, dass man bereit ist wieder neu durchzustarten.

Nach einem Zitat von Charles Dickens ist „nichts so ansteckend wie Lachen und gute Laune“. Die AfB ist überzeugt, dass wieder die Zeit kommt, wo die einzig ansteckenden Dinge Lachen und gute Laune sein werden.

stol