Dienstag, 01. September 2015

Arbeitsplätze für Hochqualifizierte - Das Land zahlt mit

Zusätzlich eine Millionen Euro stellt das Land für die Förderung von Unternehmen bereit, die hochqualifizierte Mitarbeiter einstellen.

Die Landesregierung hat beschlossen, Unternehmen, die hochqualifizierte Mitarbeiter einstellt, zu fördern.
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Die Landesregierung hat beschlossen, Unternehmen, die hochqualifizierte Mitarbeiter einstellt, zu fördern. - Foto: © STOL

Dies hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen, nachdem im ersten Jahr die dafür vorgesehenen 1,6 Millionen Euro bereits ausgeschöpft worden waren und damit 30 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden konnten.

Aufgrund der großen Resonanz auf die Ende August 2014 beschlossene Förderung hat die Landesregierung nun rasch reagiert und die Mittel aufgestockt.

"Diese Maßnahme soll Betrieben einen Anreiz bieten, damit sie nicht nur in Strukturen, sondern auch in Köpfe investieren, die Innovation in die Unternehmen bringen", erläutert Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Darum möchte die Landesregierung mit dieser Förderung gezielt auch kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, wenn sie hochqualifizierte Angestellte beschäftigen. "Andererseits wirken wir so dem Braindrain, der Abwanderung von hochqualifierten Menschen, entgegen", so Kompatscher.

Land übernimmt großen Teil der Personalkosten 

Die Personalkosten für diese Mitarbeiter werden bis zur Hälfte von der öffentlichen Hand bezahlt und zwar für den Zeitraum von zwei Jahren. Die Förderung gilt nur für neu geschaffene Arbeitsplätze. "Die Maßnahme wird gut angenommen, deshalb haben wir nun noch für dieses Haushaltsjahr die Aufstockung um eine Million Euro beschlossen", erklärt der Landeshauptmann.

Durch die Förderung konnten bisher 27 Südtiroler Unternehmen 20 hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit unbefristeten Verträgen beschäftigen, neun weitere mit befristeten Arbeitsverträgen und ein so genannter "abgeordneter" Mitarbeiter.

Bei den hochqualifiziert Beschäftigten handelt es sich um 17 Ingenieure, fünf Wissenschaftler, vier Informatiker, zwei Biologen und zwei Architekten.Bereits weitere 20 Anträge um Förderung liegen im Amt für Innovation auf, die nun mit allen weiteren laufend eingehenden Anträgen umgehend bearbeitet werden können.

LPA

stol