Montag, 18. November 2019

Einsatzkräfte arbeiten unter Hochdruck

Die vergangene Nacht hatte es wieder in sich. Dutzende Feuerwehren standen im Dauereinsatz. Und auch am Montagvormittag sind sie mit unzähligen „Baustellen“ befasst.

Die Wehrmänner strotzen  den Naturgewalten.
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Die Wehrmänner strotzen den Naturgewalten. - Foto: © FFW Antholz Mittertal
Im ganzen Land mussten an die 30 Feuerwehren zu Erdrutschen, zu Lawinenabgängen, zu Überschwemmungen oder zu sonstigen wetterbedingten Einsätzen, wie etwa herabgefallenen Ästen oder umgefallenen Bäumen, ausrücken.



In Barbian etwa kam es am Sonntagabend zu einem Erdrutsch unmittelbar am Fall-in-Aich-Hof. Der Hühnerstall und die Garage wurden stark beschädigt. Die Landesgeologen befinden sich zur Stunde zum Lokalaugenschein vor Ort. Dann wird entschieden, ob das Wohnhaus evakuiert werden muss.

#Infointervento: 18.11.19: dalle prime ore del mattino 30 corpi dei vigili del fuoco sono in intervento per problemi legati a frane, smottamenti e alberi in strada. Nella foto una frana a Barbiano.

Pubblicato da Landesfeuerwehrverband Südtirol su Domenica 17 novembre 2019


Die Freiwillige Feuerwehr Antholz-Mittertal rückte ebenfalls aus. Eine kleine Mure hatte einen Bach oberhalb des Riederhofs verlegt, dadurch wurde das Wasser umgeleitet und drohte die Ferienwohnung „Landheim“ zu erreichen. Das Wohnhaus wurde präventiv durch das Errichten einer Wassersperre geschützt. Weitere Schritte folgen bei Tagesanbruch.



Am späten Sonntagabend eilten auch die Wehren in Brixen/Milland zu verschiedenen Einsätzen.

Wegen einer drohenden Vermurung des Tilserbaches in Brixen mussten am Sonntagabend vorsorglich die Bewohner im Bereich des Gewässers evakuiert werden.



















vs