Vor zehn Jahren wurde die „Arche im KVW" gegründet. Rund 500 Wohnungen wurden seitdem landesweit errichtet. Wie Arche-Präsident Josef Schöpf erklärte, seien die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise in den letzten zwei Jahren deutlich spürbar gewesen. Zudem hätten das neue Wohnbaugesetz und dessen Durchführungsbestimmungen lange auf sich warten lassen. Nun aber seien alle Weichen gestellt. Vor allem von der Mittelstandförderungen erhoffen sich die Genossenschaften neue Impulse. Ratenkauf soll helfenDie Ache setzt dabei auf Ratenkauf. Bei diesem neuen Modell zahlt der Bauwerber etwa ein Viertel des Kaufpreises im Voraus. Dann entrichtet er zehn Jahre lang eine relativ günstige Miete, wobei ihm diese als Ratenzahlung anerkannt wird. Der Mietvertrag bzw. das Darlehen sind außerdem um weitere zehn Jahre verlängerbar. Geschäftsführer Leo Resch erklärte Pichler Rolle, dass die Arche in Bozen in den nächsten drei Jahren rund 120 Wohnungen errichten wolle. Gebaut werde aber auch in Bruneck, Meran, Eppan, Kastelruth und Auer. Arche will Beratungstätigkeit einschränkenJedoch müsse die Arche aufgrund der Krise sparen und will deshalb ihre landesweite Beratungstätigkeit stark abbauen. SVP-Fraktionschef Elmar Pichler Rolle will dem entgegenwirken: „Eine professionelle Beratung ist das Um und Auf bei einem Wohnungsbau und deshalb müssen die nötigen Gelder dafür aufgetrieben werden." Gespräche mit dem Wohnbauressort laufen bereits. Ansonsten fiel der Ausblick von Politik und Genossenschaft durchwegs positiv aus.