Samstag, 12. September 2020

Armutskonferenz tagt in Bozen

„Gemeinsam der Armut entgegenwirken“ ist das Ziel einer Tagung, die am 11. September in Bozen stattgefunden hat. Bedürftigen Menschen zu helfen und Notsituationen zu bewältigen, kann nur gemeinschaftlich zwischen der öffentlichen Hand und der Bevölkerung gelinge

v.l.n.r. Moderator Otwin Nothdurfter, Georg Leimstädtner (Direktor Dachverband für Soziales und Gesundheit), Dorotea Postal (Vizepräsidentin Dachverband für Soziales und Gesundheit), Werner Steiner (Landesvorsitzender des KVW), Paolo Valente (Direktor Caritas Diözese Bozen-Brixen).
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v.l.n.r. Moderator Otwin Nothdurfter, Georg Leimstädtner (Direktor Dachverband für Soziales und Gesundheit), Dorotea Postal (Vizepräsidentin Dachverband für Soziales und Gesundheit), Werner Steiner (Landesvorsitzender des KVW), Paolo Valente (Direktor Caritas Diözese Bozen-Brixen). - Foto: © dsg.bz.it
Viele schämen sich. Es ist ihnen peinlich. Dabei ist Armut auch für viele Südtiroler eine tägliche Realität. Ja, Armut existiert, auch in einem reichen Land wie Südtirol. Mitten unter uns leben Menschen in Not. Vielen sieht man ihre Armut allerdings nicht an. Und die ganz offensichtlich Armen, werden oft bewusst nicht wahrgenommen und an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Im Pastoralzentrum Bozen hat am Freitag, 11. September 2020 die Tagung „Armutsformen in der Gesellschaft“ stattgefunden. Die Initiative des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit entstand in Zusammenarbeit mit weiteren sozialen Organisationen wie der Caritas Diözese Bozen-Brixen, dem KVW – Katholischer Verband der Werktätigen, der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft, sowie dem Verein Volontarius. Die Veranstaltung wurde vom Land und der Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützt und stand unter der Schirmherrschaft von Bischof Ivo Muser und Landeshauptmann Arno Kompatscher, die den Nachmittag mit inhaltlichen Beiträgen bereicherten.

stol