<BR /><BR />Laut Eurostat zeigen 26 EU-Regionen Armutsrisiken unter 12,5 Prozent – vor allem in Zentral- und Nordeuropa. Spitzenreiter ist Südtirol mit nur 6,6 Prozent, dem niedrigsten Wert in der gesamten EU. <BR /><BR /><BR />Den zweiten und dritten Platz belegen Bratislavský kraj in der Slowakei (8,6 Prozent) und Jihozápad in Tschechien (8,8 Prozent). Die Zahlen wurden zum Internationalen Tag zur Bekämpfung der Armut veröffentlicht. Hingegen weisen Französisch-Guayana (59,5 Prozent), Kalabrien (48,8 Prozent) und Kampanien (43,5 Prozent) das höchste Armutsrisiko auf. <BR /><h3> Landeshauptmann: „Können noch mehr tun“ </h3> Über Südtirols Position erfreut zeigt sich Landeshauptmann Arno Kompatscher: „Wir sind in der Rangliste in den letzten Jahren aufgestiegen“, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa. „Aber wir können uns immer noch bessern und mehr tun, denn die besten Statistiken ändern nichts für jene, die trotzdem in Armut leben“, gab er zu bedenken. <BR /><BR />Aus diesem Grund seien hierzulande Maßnahmen zur Unterstützung für Niedrigrentner umgesetzt worden, so der Landeshauptmann abschließend.