Im Rahmen des Unterrichtes war ein Vortrag zum Thema „Biodiversität fördern – Artensterben verhindern“ organisiert worden, als Referentin war Klara Hansen erschienen. Die Initiativen Insekten fördernde Regionen und Netzwerk blühende Landschaft waren als Mitorganisatoren angeführt worden.<BR /><BR />Hansen zeigte Beispiele von Wiesen bzw. Obstflächen, in denen Maßnahmen getroffen wurden und welche zu einer Zunahme der Artenvielfalt geführt hätten. Sie sprach vom richtigen Zeitpunkt des Mähens, von Blühstreifen in der Fahrgasse oder von der Notwendigkeit, beim Ausbringen von Pestiziden vorsichtig zu sein. Sie sprach auch über die EU-Förderpolitik und davon, dass Arten- und Naturschutz nur gemeinsam zu machen seien und es nicht um Vorwürfe jeglicher Art gehe.<h3> „Von naturnaher Bewirtschaftung profitieren alle“</h3>Sie betonte, dass von einer möglichst naturnahen Bewirtschaftung letztendlich alle profitierten: Natur und Biodiversität, aber auch der Mensch insgesamt und der Bauer speziell. So würde Letzterer Vorteile haben aus der Förderung von Nützlingen oder der Minderung von Erosionsprozessen. Mit einer naturnahen und artenreichen Landschaft gehe aber auch ein schöneres Landschaftsbild einher und steige das Ansehen der Landwirtschaft in der Gesellschaft. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1089837_image" /></div> <BR /><BR />Teil des Unterrichts war aber auch die Frage, was die Dutzenden von elterlichen Betrieben der Schüler und Schülerinnen heute schon für die Biodiversität tun. Und es wurde danach gefragt, was sie sich zusätzlich in diesem Zusammenhang vorstellen könnten. Dabei zeigten die Jugendlichen eine grundsätzlich offene Haltung zu (verstärktem) Umweltschutz.<BR /><BR />Es gebe oftmals vielleicht noch zu wenige Kenntnisse über dessen Bedeutung, außerdem seien manche Maßnahmen vielleicht teuer bzw. nicht rentabel, wurde als mögliche Gründe dafür angeführt, dass der eine und andere Bauer nicht mehr ökologische Aufwertungsmaßnahmen durchführt. Beim Vortrag auf der Fürstenburg waren auch Vertreter des Imkerbundes und der Umweltschutzgruppe Vinschgau anwesend.