Sanitätsdirektor Dr. Oswald Mayr wird in einer Presseaussendung vom Samstag mit folgenden Worten zitiert: „Es handelt sich um einen tragischen Fall und wir verstehen den Schmerz der Familie. Wir sind selbst zutiefst betroffen über den unglücklichen Verlauf und drücken der Familie und den Freunden von Herrn Maestrini unser Bedauern aus. Dennoch ersuchen wir den Ausgang des Gerichtsverfahrens abzuwarten, zumal derzeit absolut ungeklärt ist, ob ein schuldhaftes Verhalten von Seiten des Arztes vorliegt. Wir kennen den Kollegen als sehr gewissenhaft und ausgewiesenen Facharzt.“Der Südtiroler Sanitätsbetrieb weist auch „pauschalierende Anschuldigungen zurück, die im Verlauf der Berichterstattung erfolgt sind“, heißt es in der Mitteilung weiter.Zum Teil seien bewusst Unwahrheiten verbreitet worden, die jeder Grundlage entbehrten: „Auch weigern wir uns zu glauben, dass die Richterin, die die Voruntersuchungen gegen eine Einzelperson geleitet hat, tatsächlich die Aussage getätigt habe, dass sie hoffe, dass die Tragödie eine Lektion für das Krankenhaus darstelle", so Sanitätsdirektor Dr. Oswald Mayr weiter.Die Südtiroler Bevölkerung werde von Seiten der Gesundheitsdienste gut und auf einem fachlich sehr hohem Niveau betreut und könne sich in sicheren Händen fühlen.