Montag, 13. Februar 2017

Arztfehler: Fast 86.000 Euro Entschädigung für Ski-Talent

Der Jugendliche galt als Südtiroler Nachwuchshoffnung im alpinen Skisport. Bis er bei einem Skitraining stürzt und sich einen geschlossenen Unterschenkelbruch zuzieht. Ein Behandlungsfehler bedeutete das vorzeitige Ende der Sportlerkarriere - und hat nun ein Nachspiel.

Ein Gipsbein mit Folgen beschäftigte die Schlichtungsstelle für Arzthaftungsfragen.
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Ein Gipsbein mit Folgen beschäftigte die Schlichtungsstelle für Arzthaftungsfragen. - Foto: © shutterstock

Wie das Tagblatt "Dolomiten" in der Montag-Ausgabe berichtet, wurde nach Feststellung des geschlossenen Bruchs des Schien- und Wadenbeins eine recht häufig auftretende Komplikation zu spät diagnostiziert.

Das Kompartment-Syndrom machte mehrere chirurgische Eingriffe nötig – auch transplantationsplastischer Natur. Eine Heilungsdauer von über einem Jahr war die Folge.

Fazit:  bleibende  Schäden  und Karriereende.  

Der Fall kam nun vor die Schlichtungsstelle für Arzthaftungsfragen, und dem jungen Mann wurden 85.680 Euro Schadenersatz zuerkannt.

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe zum Arztfehler finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol