Samstag, 08. Februar 2020

ASAA schaut über den Tellerrand

Die Alzheimervereinigung Südtirol setzt auf länderübergreifende Netzwerkarbeit.

Treffen in Wien (v.l.): Monika Kripp (Alzheimer Austria), Edith Moroder (ASAA), Denis Mancini und Lydie Diederich (Alzheimer Luxemburg), Antonia Croy (Alzheimer Austria), Matthias Brüstle (Demenz Liechtenstein), Stephanie Becker (Alzheimer Schweiz) und Sabine Jansen (Deutsche Alzheimer Gesellschaft)
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Treffen in Wien (v.l.): Monika Kripp (Alzheimer Austria), Edith Moroder (ASAA), Denis Mancini und Lydie Diederich (Alzheimer Luxemburg), Antonia Croy (Alzheimer Austria), Matthias Brüstle (Demenz Liechtenstein), Stephanie Becker (Alzheimer Schweiz) und Sabine Jansen (Deutsche Alzheimer Gesellschaft) - Foto: © ASAA

Netzwerkarbeit hilft nicht nur den ehrenamtlichen Vereinen im Land, Synergien zu erkennen und gemeinsam zu nützen. Auch länderübergreifend bringt das viele Vorteile. ASAA (Alzheimer Südtirol Alto Adige) beteiligte sich daher Mitte Jänner am Treffen, das Vertretern der deutschsprachigen Alzheimer-Organisationen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg und Liechtenstein in Wien zusammenführte.

Vorarbeiten dazu fanden bereits 2018 in Bern und 2019 in Luxemburg statt. Bei diesem nunmehr 3. Treffen wurde die Zusammenarbeit auch in einer offiziellen Kooperationsvereinbarung festgehalten, welche die Vertreter der einzelnen Vereine unterzeichneten.

Bei der geplanten Kooperation geht es um den Austausch über Demenzstrategien und –pläne, um Kampagnen und Initiativen zum Thema Demenz, um Versorgungskonzepte und erfolgreich realisierte Projekte. Ebenso sind arbeitsteilige Produktionen von Texten und der Austausch eigener Infobroschüren denkbar, denen alle wertvolle Anregungen für spezifische Aktivitäten entnehmen können. Denn in Zeiten knapper Ressourcen besinnt man umso mehr darauf, Zeit und Mittel einzusparen.

Das nächste Treffen steht bereits fest: Es wird im Juli in Südtirol stattfinden. Bei dieser Gelegenheit soll ein schon in Vorbereitung befindlicher Leitfaden zur angemessenen Sprache über Demenz erstellt werden, der zur allgemeinen Sensibilisierung und zum Abbau diskriminierender Wendungen dienen kann. Alle Organisationen tragen in ihrem Bereich dazu bei, befragen Betroffene und möchten anschließend auch den Medien eine hilfreiche Anleitung dazu übermitteln.

stol/ehm