Freitag, 13. November 2020

ASGB: Endlich sofortige Krankschreibung nach positivem Antigentest

Mit Genugtuung nimmt Tony Tschenett, Vorsitzender des ASGB, die Nachricht zur Kenntnis, dass ein positiver Antigentest nun automatisch zu Quarantäne und Krankschreibung führt.

ASGB-Vorsitzender Tony Tschenett freut sich über die Entscheidung zu einer sofortigen Krankschreibung bei einem positiven Antigentest.
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ASGB-Vorsitzender Tony Tschenett freut sich über die Entscheidung zu einer sofortigen Krankschreibung bei einem positiven Antigentest. - Foto: © fm
„Die Klärung dieses Punktes ist enorm wichtig. Es ist unverständlich, dass bis dato Personen, die mittels Antigentest positiv auf Covid-19 getestet wurden, bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Tests weiterhin zirkulieren durften“, schreibt der ASGB-Chef in einer Stellungnahme.

Auch hinsichtlich des geplanten Massen-Antigentests sei die Klärung dieses Punktes fundamental: „Für das öffentliche Gesundheitswesen ist ein Stimmungsbild des Ist-Zustandes der Trägerquote von Covid-19 äußerst wichtig. Es gilt die Anzahl der asymptomatisch positiven Covid-19 Infizierten zu evaluieren, um die Weitergabe des Virus zu verhindern. Dafür ist natürlich eine automatische Krankschreibung und in Quarantänestellung der positiv getesteten Träger unabdingbar.“

Nun fordert Tschenett von der Landesregierung eine rasche Bekanntgabe des Prozedere für die Massentests. Man müsse die Bevölkerung über den organisatorischen Ablauf schnellstmöglich informieren, um sicherzustellen, dass die Personen flächendeckend an den Tests teilnehmen.

Auch müsse sichergestellt werden, dass sich die Wartedauer für die Testpersonen im Rahmen hält, ansonsten sei die ganze Maßnahme zum Scheitern verurteilt. Der ASGB stehe voll hinter dem Massen-Antigentest und wird nach Bekanntgabe des Prozedere zu einer zahlreichen Teilnahme der Bevölkerung aufrufen.

„Unabhängig von den Testergebnissen müssen die Schulen, Kindergärten und Kitas ab 23. November wieder öffnen. Wir bekommen tagtäglich x Schreiben von verzweifelten Eltern, die die Betreuung der Kinder kaum gewährleisten können. Diese Forderung ist für uns nicht verhandelbar“, schließt Tschenett.

stol