Dienstag, 19. Oktober 2021

ASGB-GTV: „Grüner Pass im öffentlichen Nahverkehr – Solidarität gefragt“

Der Sekretär der Fachgewerkschaft Transport und Verkehr (GTV) im Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB), Hans Joachim Dalsass, fordert alle Akteure im öffentlichen Personennahverkehr auf, sich den grünen Pass zu besorgen und ihren Dienst zu versehe: „Eine unsolidarische Haltung wirkt sich letzten Endes massiv auf jene aus, die im Besitz des Grünen Passes sind und täglich ihren Dienst antreten.“

„Ich fordere die Bediensteten im Transportsektor insgesamt und besonders im Personennahverkehr auf den Kollegen gegenüber Solidarität zu erweisen“, erklärt Joachim Dalsass. - Foto: © DLife/LO

Der Frust auf die Regierung und die Sturheit Einzelner dürften nicht Anlass dafür sein, dass all jene, die regulär ihrer Arbeitstätigkeit nachgehen, weder Urlaub nehmen noch die zustehenden Ruhetage beanspruchen können.

In den vergangenen Tagen sei es vermehrt zu Anrufen und persönlichen Aussprachen mit Angestellten im öffentlichen Nahverkehr gekommen, die sich mit der Bitte an den ASGB wandten, im Betrieb vorzusprechen, weil ihnen Urlaubsanfragen oder Ruhetage einfach gestrichen würden.

„Ich fordere hier die Bediensteten im Transportsektor insgesamt und besonders im Personennahverkehr auf den Kollegen gegenüber Solidarität zu erweisen, denn es kann nicht sein, dass es eine ganz klare Streikregelung gibt, die vorsieht, dass Mindestdienste garantiert werden müssen, aber mit dieser Green-Pass-Regelung totale Anarchie herrscht und je nach Gutdünken und Lust entschieden wird zu arbeiten oder ganze 24 Stunden der Arbeit fern zu bleiben“, so Dalsass.

ptr

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