Scharfe Kritik an dieser Entscheidung kommt vom Alpenverein Südtirol, vom Dachverband für Natur- und Umweltschutz, vom Heimatpflegeverband, von der Initiativgruppe Prader Sand, von Legambiente/Umweltbund Bozen, von der Vereinigung Südtiroler Biologen und von der Umweltschutzgruppe Vinschgau.„Alle möglichen Alternativen zur Asphaltierung, mehrere fachliche Gutachten sowie die Ablehnungen durch die Landschaftsschutzbehörden wurden ignoriert“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die bekannte Prader Sand verliere durch diesen Eingriff ihren bisherigen natürlichen Charakter.„Vollkommen unverständlich ist auch die Haltung der Prader Gemeindeverwaltung, wenn diese einerseits Investitionen für ein Naturerlebniskonzept vorantreibt, andererseits aber keinerlei Maßnahmen für den ökologischen Erhalt dieses sensiblen Ökosystems umsetzt“, so die Umweltschutzverbände, die ihren „großen Unmut über die verantwortlungslose Haltung der Landesregierung und besonders jener der Gemeinde Prad“ äußern.Man rufe die Bezirksgemeinschaft Vinschgau als Bauträger und Geldgeber dieser „sinnlosen Asphaltierung“ auf, diese zu überdenken und mögliche Alternativen umzusetzen, heißt es in der Stellungnahme abschließend.