Dienstag, 29. November 2016

Atzwang: Mitverantwortung am Prüfstand

Nach dem tödlichen Unfall in der Nacht auf den 20. November bei Atzwang, der 2 junge Trentiner das Leben gekostet hat, sind der Völser Bürgermeister und Ex-Obmann der Weginteressenschaft, Othmar Stampfer, der aktuelle Obmann Christian Mair und der Projektant des Sicherheitsprojekts, Heinz Tschugguel, ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.

Im Bild der Unfallort.
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Im Bild der Unfallort.

Ermittelt wird wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung. Nach einem Törggeleabend war der Ford Fiesta, in dem 4 junge Trentiner saßen, auf dem Rückweg vom Wassererhof in Völser Ried rund 10 Meter tief in den Eisack gestürzt. Bei dem Unfall starben Giulia Valentini (28) und Alessandro Conti (23).

An der Stelle, an der der Wagen in den Fluss gestürzt ist, gibt es keine Leitplanke. Ob diese anzubringen gewesen wären, wird nun geprüft. Mairs Rechtsanwalt Peter Paul Brugger ist überzeugt, dass keine Pflicht bestanden habe, die Straße an jeder Stelle mit Leitplanken zu versehen.

Bürgermeister Othmar Stampfer erklärte vor einer Woche im STOL-Gespräch: „Vor zehn, zwölf Jahren haben wir auf der Straße Sicherungsmaßnahmen gemacht, nach bestem Wissen und Gewissen.“ (Hier zum gesamten STOL-Artikel).

D/rc/stol

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Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Dienstagsausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol