Der Kinder- und Jugendgemeinderat ist ein Vertretungsgremium von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde Truden. Auf spielerische Art lernen die Kinder Verantwortung kennen und setzen sich intensiv mit ihrer Gemeinde auseinander. Sie lernen, was es heißt, gemeinsam Ideen zu schmieden, Projekte zu entwickeln und umzusetzen und demokratisch zu entscheiden.<BR /><BR /> „Während bei den Kindern die Begeisterung für das Gemeindeleben geweckt wird, eröffnet sich für die Gemeinde die Chance, die Perspektive der Kinder aufzugreifen und so eine aktive Beteiligungskultur innerhalb der Gemeinde zu fördern. Schon früh werden sie in Arbeitsgruppen dazu motiviert, ihre Ideen einzubringen, und bauen so eine starke Bindung zur Heimatgemeinde auf. Es war wiederum eine tolle Erfahrung mit den Kindern zu arbeiten und unter anderem von ihnen zu lernen,“ sagt Bürgermeister Michael Epp.<BR /><BR /><h3> Rat besteht seit 2015</h3>Der Kinder- und Jugendgemeinderat in Truden ist seit seiner Einführung im Jahr 2015 äußerst aktiv, und viele Vorschläge konnten bereits umgesetzt werden. Dazu gehören Projekte wie die Errichtung eines Zebrastreifens für mehr Sicherheit auf dem Schulweg oder ein Trinkbrunnen im Pausenhof.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1101324_image" /></div> <BR />Aber auch größere Vorhaben wurden in den letzten Jahren fertiggestellt: ein Kletterturm oder ein Beachvolleyballfeld erfreuen die Herzen der Kinder und Jugendlichen. „Dies sind alles Projekte, welche vom und im Kinder- und Jugendgemeinderat ausgearbeitet wurden. Die Kinder brachten sich auch dieses Jahr aktiv ein und präsentierten zahlreiche konkrete Ideen und Lösungsvorschläge“, so Bürgermeister Epp: Die Themen erstreckten sich von Nachhaltigkeit bis hin zu zusätzlichen Spiel- und Freizeitangeboten oder den Ausbau des Radwegenetzes. Aber auch fehlende Busverbindungen wurden angesprochen, sowie der Wunsch nach erweiterten Öffnungszeiten des Wertstoffhofes. Gemeinsam mit den Gemeindevertretern wurden in der Folge konkrete Schritte für die Umsetzung definiert.<BR /><BR />Vizebürgermeisterin Daniela Montagna zeigt sich dabei immer wieder erstaunt und zugleich beeindruckt, wie sich die Kinder und Jugendlichen einbringen und bereits in jungen Jahren über Anliegen in der eigenen Gemeinde diskutieren und nachdenken.