Dienstag, 11. Februar 2020

Mann schlägt Auerhahn mit Skistock: Keine Tierquälerei, sondern Notwehr

Ein Skifahrer aus dem Trentino wurde am Dienstag vom Landesgericht Bozen vom Vorwurf der Tierquälerei freigesprochen.

Auerhähne stehen unter Naturschutz.
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Auerhähne stehen unter Naturschutz. - Foto: © Shutterstock
Er hatte einen Auerhahn aus Notwehr mit dem Skistock geschlagen und nicht um das Tier zu verletzen. Ein Skifahrer aus dem Trentino ist deshalb am heutigen Dienstag vom Landesgericht Bozen vom Vorwurf der Tierquälerei freigesprochen worden .

Der Vorfall hatte sich am 6. April 2019 bei Monte Pana in Gröden zugetragen. Einige Zeugen hatten die Forstwache verständigt, weil der Mann mit einem Skistock auf das unter Schutz stehende Tier eingeschlagen haben soll.

Wie er aber nun glaubhaft dem Gericht erklären konnte, wollte er das aufgebrachten Tier verscheuchen und seinen Sohn schützen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe gefordert.

ansa