Donnerstag, 21. Juli 2016

Auf du mit der Kuh: 5 Regeln für richtigen Umgang mit Alptieren

Etwa die Hälfte der Rinder verbringt den Sommer auf einer heimischen Alm. Um gefährlichen Situationen bei der Begegnung zwischen Mensch und Tier vorzubeugen, sind einige Regeln zu beachten, zeigt der Bauernbund auf.

So nah ist zu nah: Abstand zum Rind ist auf bei jeder Wanderung notwendig.
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So nah ist zu nah: Abstand zum Rind ist auf bei jeder Wanderung notwendig.

„Im Regelfall gibt es mit den Alptieren keine Problem“, erklärt Viktor Peintner, Bauernbund-Landesobmannstellvertreter und selbst Viehbauer – gesetzt dem Fall, man befolgt einige Grundregeln.

Regel 1: Genügend Abstand

Da die allermeisten Weiden ‚offen‘ und nicht eingezäunt sind, sollten Wanderer auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und von den Tieren genügend Abstand halten. Die Rinder dürfen nicht erschreckt werden.

Regel 2: Auf Mutterkühe achten

Besondere Vorsicht ist bei einer Mutterkuhherde, sprich den Muttertieren und ihren Kälbern, geboten. Nähern sich Wanderer den Kälbern zu sehr, kann das von der Mutterkuh als Bedrohung missverstanden werden.

Regel 3: Nicht streicheln

Die Tiere sollten weder gestreichelt noch gefüttert werden.

Regel 4: Kälber im Auge behalten

Vorsicht ist auch bei einer Jungtierherde angebracht. Jungtiere sind übermütig und neugierig. Da kann es leicht zu unkontrollierten Bewegungen kommen.

Regel 5: Hund im rechten Moment anleinen
Besonders achtsam sollten Wanderer sein, die einen Hund mitführen. Hier gilt es, den Hund an der Leine zu führen. Was aber, wenn ein Rind sich einem Wanderer bedrohlich nähert? In diesem Fall soll der Hund abgeleint werden. Gleichzeitig empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und die Weide langsam zu verlassen, ohne dem Tier den Rücken zuzukehren. Nur im absoluten Notfall sollte dem Tier mit einem Stock ein Schlag auf die Nase versetzt werden, damit es zurückweicht.

stol