Mittwoch, 10. Februar 2016

Auf ein Selfie mit dem Papst

Das hätten die Ministranten aus Südtirol wohl nie und nimmer zu träumen gewagt, als sie zur Miniwallfahrt nach Rom aufgebrochen sind. Papst Franziskus begrüßte die Südtiroler Delegation eigens - und ließ sich gar mit ihnen knipsen.

Papst Franziskus ganz nah: Er lässt sich mit Südtiroler Ministranten auf dem Petersplatz ablichten. - Foto: Diözese BZ-BX
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Papst Franziskus ganz nah: Er lässt sich mit Südtiroler Ministranten auf dem Petersplatz ablichten. - Foto: Diözese BZ-BX

Nach monatelanger Vorbereitung waren rund 1300 aufgeregte Ministrantinnen und Ministranten - kurz Minis - am Montag mit 25 Bussen aus den verschiedenen Talschaften und Orten Südtirols nach Rom gestartet (STOL hat berichtet). 

Motto der Wallfahrt war "Auf deinen Spuren". 

Eigener Gruß an Südtiroler Delegation

Die Fahrt hat sich in vielerlei Hinsicht ausgezahlt - und das Motto mag in einem weiteren Sinn ausgelegt werden. Auf den Spuren des Glaubens, auf den Spuren von Jesus, auf jenen von Gottes Stellvertreter Franziskus, auf den Spuren der Mitmenschen, des Vatikans und auch jenen von Rom. 

Besonders der Aschermittwoch wird den Teilnehmern aber in Erinnerung bleiben.
Denn die Ministranten aus Südtirol waren zum einen die größte geschlossene Gruppe auf dem Petersplatz. Papst Franziskus hat sich sichtlich darüber gefreut und sie eigens begrüßt.

Generalaudienz: Auf Du und Du mit dem Papst

Und zum anderen war da auch die Generalaudienz mit dem Oberhaupt der Katholischen Kirche - und dabei genoss Papst Franziskus einmal mehr das Bad in der Menge und den engen Kontakt zu den Teilnehmern. 

So gab es für einige Südtiroler Minis gar ein Selfie mit dem Papst. 

„Es herrscht eine ganz, ganz tolle Stimmung unter den Ministranten, wir erleben Gemeinschaft und machen die Erfahrung von Weltkirche“, beschreibt Bischof Ivo Muser die Momente.

Der Wunsch: Möget ihr geistliche Berufe wählen

Im Rahmen der Generalaudienz konnte Muser mit dem Heiligen Vater sprechen. Dabei brachte Papst Franziskus, der gleich auf die Dreisprachigkeit der Diözese Bozen-Brixen Bezug nahm, einen Wunsch zum Ausdruck: „Wünsche der Diözese und dem Bischof, dass einige aus dieser großen Gruppe einen geistlichen Beruf wählen.“

Das wird sich wohl erst in Zukunft weisen. Am Donnerstag kehren die Südtiroler Minis wieder in die Heimat zurück. 

„Ich habe in diesen Tagen für diese Kinder und jungen Menschen gedankt und mit ihnen gebetet“, so Bischof Ivo Muser. Diese Wallfahrt mit den Ministranten der Diözese sei für ihn etwas Besonderes. 

stol/ker

stol