Mittwoch, 20. November 2019

Aufatmen

Nach den heftigen Niederschlägen der vergangenen Woche, den unzähligen Einsätzen von Feuerwehr, Rettungskräften und Freiwilligen und nach den vielen angespannten Momenten für die Bevölkerung, darf Südtirol nun aufatmen.

Zahlreiche Bäume  knickten  durch die Schneelast um.
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Zahlreiche Bäume knickten durch die Schneelast um. - Foto: © FFW Bruneck
Es war die erste ruhige Nacht nach Tagen, weitere ausgedehnte Niederschläge bleiben uns in nächster Zeit, wie berichtet, erspart. Aus der Landesnotrufzentrale und aus dem Sitz der Berufsfeuerwehr heißt es am Mittwochmorgen: „Endlich war es einmal ruhig.“ Die Erleichterung ist im ganzen Land spürbar.

Feuerwehren ziehen Bilanz und bedanken sich

Die vergangene Woche war äußerst intensiv, die Lage äußerst angespannt. Nun, da das gröbste überstanden ist, ist es Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen und zurückzublicken, wie es etwa die Freiwillige Feuerwehr von Bruneck tut.

„Nach sehr, sehr arbeitsreichen Tagen hatten wir endlich Zeit, uns zu sortieren und eine Übersicht zu erstellen. Heute wurde es endlich ruhiger und wir mussten „nur“ noch zu 5 Einsätzen ausrücken. Wir möchten wirklich ALLEN danken, die uns unterstützt haben, zwischen den Blaulichtorganisationen, Vertretern der verschiedensten Stellen, der Bevölkerung,... Die Liste wäre einfach zu lang, um alle zu erwähnen. Ohne euch wäre diese außergewöhnliche Einsatzlage nicht zu bewältigen gewesen„, schreibt die Feuerwehr auf Facebook und bedankt sich für die Unterstützung.

Nach sehr, sehr arbeitsreichen Tagen hatten wir endlich Zeit, uns zu sortieren und eine Übersicht zu erstellen.Heute...

Pubblicato da Freiwillige Feuerwehr Bruneck - VVF Brunico su Martedì 19 novembre 2019


Auch die Freiwillige Feuerwehr Pfalzen stand fast rund um die Uhr in Einsatz. Die größten Probleme bereiteten die Pustertaler Sonnenstraße sowie die Bergstraßen nach Platten und Kofl. Immer wieder mussten die Straßen aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden gesperrt werden. Die große Schneemenge in der Höhe lies auch mehrere Lawinen auf die Straßen abgehen, welche mit Hilfe von Baggern freigeräumt werden konnte.




Weitere Probleme bereitete der Stromausfall. Das Gerätehaus von Pfalzen war in den Stunden ohne Strom immer besetzt und konnte dank Notstromversorgung die Bürger mit den Nötigsten versorgen. Auch die Bauern wurden beim Melken des Viehs mit Aggregaten unterstützt.

Die Führung der Feuerwehr Pfalzen bedankt sich bei der gesamten Bevölkerung für das korrekte Verhalten, die lobenden Worte und Gespräche bedanken.

Dank an die Familien

Auch die Toblacher Feuerwehr sagt Danke. Das Dankeschön richtet sich neben den Arbeitgebern in erster Linie vor allem an die Familien, die besorgt zu Hause zurückbleiben mussten.

Nach 6 Tagen im Einsatz sind wir zwar alle erschöpft und müde, jedoch lassen wir es uns nicht nehmen, an dieser Stelle...

Pubblicato da Freiwillige Feuerwehr Toblach su Lunedì 18 novembre 2019


Die Feuerwehr von Percha, die zu 50 Einsätzen ausrückte, schließt sich den Kameraden an und bedankt sich ebenfalls in einer Mitteilung für die Unterstützung aus der Bevölkerung und betont darin, dass auch die „Nacharbeiten“ solcher Einsatzserien nicht unerheblich seien. Geräte und Fahrzeuge sind zu reinigen und gegebenenfalls zu reparieren, Einsatzuniformen zu trocknen und auch die Wehrleute müssen wieder zu Kräften kommen.


Dank an die Kameraden und Unterstützern

Und auch die Luttacher Feuerwehr postet Fotos und Gedanken zu den arbeitsreichen Tagen im Dauereinsatz.

“Einige intensive Tage liegen hinter uns. Wir hatten viele Einsätze abzuarbeiten. Ein Dank an meine Mannschaft für die erbrachten Leistungen und an die Kommandanten und Kameraden der umliegenden Feuerwehren die mit uns im Einsatz standen. Ein Dank aber auch an alle die im Hintergrund agiert haben, wie die Gemeinde, dem Stab der Gemeindeleitstelle und den Behörden.„

Liebe Mitbürger/innenEinige intensive Tage liegen hinter uns. Wir hatten viele Einsätze abzuarbeiten. Ein Dank an meine...

Pubblicato da Freiwillige Feuerwehr Luttach su Martedì 19 novembre 2019


Wie berichtet, standen bei den folgenschweren Unwetter in Südtirol zwischen Mittwoch und Montag 264 Freiwillige Feuerwehren mit 4000 Mann bei rund 2000 Einsätzen im Einsatz.

vs