Donnerstag, 16. Juli 2020

Aufräumarbeiten im Geoparc Bletterbach mit Verspätung abgeschlossen

Schlechte Wege, unpassierbare Straßen, verlegte Steige: Die Mitarbeiter der Forstverwaltung, des Landesamtes für Natur und des Amtes für Geologie setzten im Vorfeld des coronabedingt verspäteten Saisonstarts im Geoparc Bletterbach in Aldein die Wanderwege in der und um die Schlucht instand. Aufgrund der starken Schneefälle vom vergangenen Winter galt es dabei, beträchtliche Schäden zu beheben.

Die Sicherheit im Geoparc Bletterbach ist nun wieder gewährleistet.
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Die Sicherheit im Geoparc Bletterbach ist nun wieder gewährleistet. - Foto: © Christian Weber
Die jährlichen Aufräumarbeiten im und um den Geoparc Bletterbach konnten in diesem Jahr – ebenso wie die Eröffnung der Sommersaison 2020 – nur mit Verspätung angegangen werden.

„Unmittelbar vor Saisoneröffnung Ende Juni sind in bewährter Zusammenarbeit zwischen der Forstverwaltung, dem Amt für Natur und dem Amt für Geologie die wichtigsten Arbeiten zur Instandsetzung der Wege und zur Sicherheit der Besucher durchgeführt worden“, dankt der Präsident des Geoparc Bletterbach Peter Daldos den beteiligten Landesämtern, den Mitarbeitern hinter den Kulissen und vor Ort für die reibungslose Zusammenarbeit und den großen Einsatz. „Gepflegte und sichere Wanderwege sind mit ein Aushängeschild für den Geoarc Bletterbach, für das Dolomiten UNESCO Welterbe und für Südtirol.“


Ergiebige Schnee- und Regenfälle haben Südtirol im November 2019 in Atem gehalten. Zivilschützer, Winterräumdienste und Freiwillige Feuerwehren standen einmal mehr im Dauereinsatz, der nasse und schwere Schnee sorgte vielerorts für große Schäden – und bescherte auch dem Geoparc Bletterbach verlegte Steige, unpassierbare Forststraßen und beschädigte Wege.

„Die starken Niederschläge verursachten nicht zuletzt zwei Hangrutschungen“, berichtet Daldos, „und folglich für eine gänzlich gesperrte Forststraße.“ Die diesjährigen Arbeiten für einen sicheren Zugang zum Dolomiten UNESCO Welterbe sowohl vom Besucherzentrum Aldein als auch vom Geomuseum Radein erforderten daher in diesem Jahr einen großen Einsatz vonseiten aller Beteiligten.

stol