Samstag, 09. März 2019

Aufregung nach Tötung einer 21-Jährigen in Worms

Der Fall einer mutmaßlich von ihrem Freund - einem abgewiesenem Asylwerber aus Tunesien - erstochenen 21-Jährigen in Worms hat am Samstag für Aufregung in der Region gesorgt.

In diesem Haus passierte die Tat. - Foto: APA (dpa)
In diesem Haus passierte die Tat. - Foto: APA (dpa)

Wegen einer Morddrohung gegen den Oberbürgermeister der rheinland-pfälzischen Stadt, Michael Kissel (SPD), seien Maßnahmen zu dessen Schutz ergriffen worden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Kissel hatte sich zu dem Fall öffentlich geäußert und zum Zusammenhalt aufgerufen. Über die gegen ihn gerichteten Drohungen hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

Neue Erkenntnisse zu der Tat gab es nach Angaben des Sprechers vom Samstag zunächst nicht. Für Samstagabend war ein von Freunden und Angehörigen der getöteten jungen Frau organisierter Trauenmarsch angekündigt.

Die 21-Jährige war in der Nacht auf Mittwoch in ihrem Elternhaus in Worms getötet worden. Ihr 22 Jahre alter Freund sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Zum möglichen Motiv des Tunesiers lagen keine Informationen vor.

apa/dpa

stol