Sonntag, 07. Juni 2015

Aufstand der Südtiroler Köche

Kürzlich ging das Südtiroler Genussfestival über die Bühne. Südtirols Spitzenköche wurden dabei jedoch außen vor gelassen. Reinhard Steger, der Präsident des Südtiroler Köcheverbandes, prangert dies nun in einem offenen Brief an.

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Foto: © D

"Zehn Jahre im Zeichen des Genusses. Das war das Motto des diesjährigen Südtiroler Genussfestivals. Und beim Durchblättern der Festbroschüre für das 'Südtiroler Festspiel des Genusses', -die zu tausenden verteilt wurden-, muss man feststellen, dass das Land Südtirol, die Handelskammer, die SMG und die EOS als Organisatoren den Südtiroler Sterne- und Haubenköchen keinen Raum mehr einräumen", schreibt Reinhard Steger, der Präsident des Südtiroler Köcheverbandes.

Die Köche als Berufsgruppe nicht mehr erwünscht? Es sind harte Vorwürfe seitens des Verbandes. "Anscheinend hat man vergessen, dass der Maßstab für das „Genussland Südtirol“, die „Toskana des Nordens“ für viele Südtiroler, für Gäste, für Journalisten in den letzten zwei Jahrzehnten die großartigen Erfolge der Südtiroler Spitzenköche und der Spitzengastronomie sind", beschwert sich Steger.

Es sei nicht akzeptabel, dass anlässlich des zehnährigen Bestehens des Südtiroler Genussfestivals die Südtiroler Sterne- und Haugenköche vom Land Südtirol, der Handelskammer, der SMG und von der EOS nicht mehr berücksichtigt wurden, so Steger. 

stol

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