Samstag, 02. Dezember 2017

Auftakt in die Skisaison: Mäßige Lawinengefahr in Südtirol

Zum Auftakt der Saison in vielen Skigebieten Südtirols an diesem Wochenende hat der Lawinenwarndienst mäßige Gefahr ausgerufen.

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Foto: © APA

Warnstufe 2 „mäßig“ gilt demnach im Großteil des Landes.

„Die Lawinengefahr beschränkt sich vor allem auf frischen Triebschnee, der sich am Donnerstag durch den starken bis stürmischen Nordwind gebildet hat. In der Nacht auf Freitag hat der Wind gedreht und sich dabei abgeschwächt. Er weht aber weiterhin über Verfrachtungsstärke, damit kann man in allen Hangexpositionen von Triebschnee ausgehen“, schreiben die Experten.

Der Triebschnee sei aufgrund der tiefen Temperaturen schon durch geringe Zusatzbelastung auszulösen, mögliche Lawinen seien aber meist noch eher klein.

„Mit zunehmender Höhe nimmt die Häufigkeit und Auslösebereitschaft der Triebschneeansammlungen zu. Hochalpin, vor allem auf steilen Gletschern können Lawinen auch im Altschnee ausgelöst werden. Neben der Verschüttungsgefahr gilt es auch die Absturzgefahr zu bedenken“, schließt die Warnung.

30 bis 60 Zentimeter Neuschnee

Auf Südtirols Bergen ist es schon recht winterlich. Auf 2000 Metern liegen im Großteil des Landes schon zwischen 30 und 60 Zentimeter Schnee, weniger liegt in den südlichen Sarntaler Alpen, in den Nonsberger Alpen und im Ultental. Die Schneedecke ist überall stark vom Wind beeinflusst, exponierte Geländepartien sind weitestgehend abgeblasen, Rinnen und Mulden eingeblasen.

Die Schneeoberfläche besteht dabei häufig aus lockerem Neuschnee der letzten Tage, zum Teil ist sie auch schon kantig aufgebaut. Im Inneren der Schneedecke findet man ein paar Krusten, dazwischen und am Boden zum Teil auch kantig aufgebauten Schnee.

stol

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