Montag, 12. Oktober 2020

Um Reisewarnung zu verhindern: Aufteilung in „Corona-Bezirke“

Um das „Damoklesschwert“ Reisewarnung doch noch abzuwenden, schwebt Tourismuslandesrat Arnold Schuler eine Art „Bezirks-Einstufung“ vor.

Täglich werden zahlreiche Neuinfektionen in Südtirol gemeldet.
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Täglich werden zahlreiche Neuinfektionen in Südtirol gemeldet. - Foto: © it.freepik.com/lpa
Unter anderem in Deutschland werde nicht nur nach Bundesländern, sondern auch nach Landkreisen unterschieden. „Also könnte man auch Südtirol in kleinere Kreise einteilen. Nicht zuletzt deshalb, weil es hier Hotspots gibt, die – was die statistischen Werte angeht – das ganze Land in Schwierigkeiten bringen“, so Schuler.

Damit durch die hohe Zahl Infizierter in einzelnen Gemeinden nicht gleich das ganze Land zum Risikogebiet erklärt wird, könnte Südtirol in 4 Bezirke aufgeteilt, die Gefahrenstufe differenziert festgelegt werden. Ein Infektionsherd wie in Sexten würde sich somit nicht mehr aufs ganze Land auswirken.

Regeln einhalten

Unter anderem auch Landesrat Thomas Widmann appelliert, die Regeln weiterhin strengstens einzuhalten.

„Durch verantwortungsloses Verhalten gefährdet man nicht nur sich selbst“, so Widmann. „Wird Südtirol zur Roten Zone, stehen tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel.“

stol/d/z

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