Mittwoch, 27. Mai 2020

Aufwind auch für Südtiroler Geschädigte

Beim Vergleich, den VW bundesdeutschen Autohaltern angeboten hatte, blieben Käufer manipulierter Dieselautos aus anderen Ländern außen vor. Das dürfe sich mit dem jüngsten Urteil des deutschen Bundesgerichtshofes ändern, berichtet das Tagblatt „Dolomiten“.

Das jüngste Urteil im VW-Abgasskandal hat auch Auswirkungen auf Südtiroler Geschädigte.
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Das jüngste Urteil im VW-Abgasskandal hat auch Auswirkungen auf Südtiroler Geschädigte. - Foto: © APA/afp / INA FASSBENDER
Mit dem aktuellen Urteil ist der Weg für eine Klage auf Schadenersatz geebnet – auch für jene rund 400 Südtiroler, die vom Verbraucherschutzverein (VSV) in Österreich vertreten werden.

Die guten Neuigkeiten haben jedoch auch eine Schattenseite für die Autobesitzer: VW darf vom Kaufpreis ein Nutzungsgeld behalten – mit anderen Worten: Je mehr das Auto gefahren wurde, desto niedriger der Schadenersatz.

stol