Der AGB/CGIL ist für eine Aufwertung der Rolle der Hausärzte. „Der künftige Vertrag muss die Basis eines effizienten Gesundheitsdienstes vorsehen, durch welchen die Erste Hilfe Abteilungen in den Krankenhäusern entlastet werden und zu ihrer eigentlichen Rolle zurückfinden können", so Cristina Masera, Generalsekretärin der Fachgewerkschaft der Öffentlich Bediensteten des AGB/CGIL.Eine Aufwertung des Hausarztes ermögliche auch eine raschere Antwort für die gesundheitlichen Anliegen der Bürger, nicht zuletzt auch im Hinblick auf das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung.Man hoffe, dass die Gewerkschaftsorganisationen in die in die Ausarbeitung der Gesundheitsreform einbezogen werden, so wie dies bereits angekündigt worden sei. „Es bestehen weiterhin einige ungelöste Aspekte, allen voran der chronische Mangel an Hausärzten, der durch die Verminderung der maximalen Patientenzahl von 2.000 auf 1.500 noch dramatischer wird. In diesem Zusammenhang muss auch die Rolle der diensthabenden Ärzte und deren Einbindung in die medizinische Grundversorgung muss diskutiert werden“, so Alfred Ebner abschließend.