Der Leitende Staatsanwalt Guido Rispoli ermittelt wegen Verstoßes gegen das Mancino-Gesetz. Im Visier sind der Gründer und Betreiber/Moderator der betreffenden Facebook-Gruppe sowie jene Personen, die ausländerfeindliche Kommentare abgegeben haben. Größtenteils soll es sich um Jugendliche handeln, die in der inzwischen – laut Moderator über 1700 Mitglieder umfassenden – Gruppe ihre Meinung abgegeben haben. Einige der Kommentare verstoßen gegen das Mancino-Gesetz, das Ausländerfeindlichkeit und Rassenhetze mit Haftstrafen zwischen einem Jahr und sechs Jahren ahndet. Zwar wurden inzwischen mehrere Aussprüche von der Facebook-Seite gelöscht. Die Internet-Fahnder der Carabinieri haben diese aber schon gesichert. Weder, dass sich einige Betroffene inzwischen für ihre Kommentare entschuldigt haben, noch, dass die ganze Diskussionsgruppe gestern Nachmittag aus Facebook gelöscht wurde, ändert etwas am mutmaßlichen Straftatbestand.d/rc