Diese Aussage verwundere sehr, weil sie dem für die Eintragung in den Bauleitplan ausgearbeitetem Projekt widerspreche. Eben dieses Projekt sehe sehr wohl den Überbau und den Überflug der Geleise vor. "Die vom Bürgermeister zitierte 'Anmerkung' von RFI (Staatsbahnen) an die Gemeinde und an das Land, ist in Wahrheit ein absolutes Verbot zur Realisierung des vorgelegtenProjekts. Dieses Dokument, datiert am 13. September 2013, wurde der Landesbaukommission zwei Wochen vor Beschlussfassung vorgelegt und ist somit äußerst aktuell", betont das Bürgerkomitee.Es stelle sich nunmehr die Frage, wieso von den Staatsbahnen (RFI) dennoch diese Sicherheitsvorschriften erlassen worden seien, obwohl laut Bürgermeister, ein ständiger Kontakt zwischen den Technikern der Gemeinde, des Landes und der Staatsbahnen bestanden und in jeder Planungsphase ein Austausch stattgefunden habe. "Ein weiteres Mysterium, das die Verwirklichung dieses Seilbahnprojektes begleitet", so die Bürgerinitiative.Sicher sei, dass das vorgelegte Projekt mit Überbauung der Bahngeleise, von den Staatsbahnen abgelehnt werde. Auch die Militärkommando habe im vergangenen Mai ein negatives Gutachten zum Überflug ihres Areals abgegeben. "Die Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung der Provinz Bozen hat im Juni 2013 seine Bedenken ebenfalls schriftlich formuliert. Die genannten Dokumente und noch weitere, sind dem Landesbeschluss beigelegt und werfen dunkle Schatten auf die Verwirklichung der Seilbahn vom Bahnhof aus. Diese Tatsachen werden von unseren politischen Verwaltern verschwiegen, warum?"Privatpersonen, der Verein "heimat Brixen/Bressanone/Persenon" und die Bürgerkomitees "proAltvor" und "Überflogene" haben einen Rekurs beim Landesgericht Bozen gegen die Eintragung der Seilbahntrasse in den Bauleitplan eingereicht.