„Wir hatten ein gutes Gespräch, im Rahmen dessen ich die Gelegenheit nutzte, dem Unterstaatssekretär die Situation in Südtirol zu erklären“, berichtet Walcher. In Sachen Wolf und Bär hat der Landesrat neuerlich mit Nachdruck auf die Tatsache hingewiesen, dass insbesondere der Wolf eine Gefahr für die traditionelle Almwirtschaft darstellt. <BR /><BR />„Bekanntlich gibt es im Land gewisse Zonen, in denen im zu Ende gegangenen Almsommer massive Schäden zu verzeichnen waren“, berichtet Walcher. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1365153_image" /></div> <BR /><BR />Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten wie Österreich oder der Schweiz sei der Wolfsschutz in Italien nach wie vor äußerst restriktiv. In diesem Zusammenhang verwies La Pietra auf die Kompetenz der staatlichen Umweltbehörde ISPRA, welche die Entscheidung fällt, ob ein Schadwolf entnommen werden darf oder nicht. Bekanntlich wurden für Südtirol im heurigen Jahr drei Abschüsse genehmigt. <BR /><BR />„Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass es zu einer Lockerung kommt, auch wenn uns das Ministerium in Rom dahin gehend keine großen Hoffnungen macht“, erklärt Walcher. <BR /><BR />In Sachen Hitzesommer und Ernteeinbußen stellten Walcher und La Pietra fest, dass Südtirol noch einmal glimpflich davongekommen ist. Der Unterstaatssekretär zeigte sich am Südtiroler Plan, die Anzahl der Speicherbecken zu potenzieren, überaus interessiert. <BR /><BR />„Im Vergleich zu anderen Regionen Italiens haben wir hierzulande noch keine massiven Probleme mit der Wasserversorgung. Die Betonung liegt auf noch. Daher gilt es vorzusorgen“, sagt Walcher. Ob es dazu auch finanzielle Unterstützungen aus Rom gibt, ist derzeit ungewiss. <BR /><BR />„Bekanntlich hat die Regierung bei der Haushaltsplanung etwas übertrieben und sich somit ein Defizitverfahren der Europäischen Union eingehandelt. Insofern ist heuer mit zusätzlichen Geldern für die Landwirtschaft wohl nicht zu rechnen“, sagt Walcher.