Mittwoch, 08. März 2017

Australischer Sommer brach alle Rekorde

Der australische Sommer hat in diesem Jahr alle Rekorde gebrochen.

Foto: © APA/AFP

Hitzewellen, Buschfeuer und Überschwemmungen sorgten von Dezember bis Februar für mehr als 200 neue Rekorde binnen 90 Tagen, wie der unabhängige Klimarat in seinem Bericht „Angry Summer“ am Mittwoch erklärte.

Der Klimawandel kurble die Intensität „extremer Wetterereignisse“ an, heißt es in dem Bericht weiter. Tage extremer Hitze und Hitzewellen würden noch häufiger und heftiger werden und die Risiken für sensible Infrastrukturen wie Stromnetze sowie Wirtschaft, Gesundheit und Ökosysteme erhöhen.

Buschfeuer sind in den trockenen australischen Sommern alltäglich, doch hat der Klimawandel die Temperatur an Land und im Meer ansteigen lassen und zu mehr extrem heißen Tagen und schweren Bränden geführt. Solche Wetterphänomene würden sich „in den nächsten Jahrzehnten“ verschlimmern, sagte Will Steffen vom Klimarat. Australien ist einer der größten Treibhausgas-Emittenten pro Kopf der Welt, vor allem wegen eines enormen Einsatzes von Kohle.

apa/afp

stol