Samstag, 14. Mai 2016

Ausweisung nicht möglich? Intensiv-Straftäter bleibt

Obwohl abgeschoben, kehrte der albanische Intensiv-Straftäter Armand Shehi nach Südtirol zurück. Obwohl erneut festgenommen, dürfte angesichts der Gesetzeslage eine neuerliche Ausweisung nicht möglich sein.

Armand Shehi wurde von Beamten der Quästur merhfach festgenommen. (Archivbild)
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Armand Shehi wurde von Beamten der Quästur merhfach festgenommen. (Archivbild)

Schlägereien, Körperverletzungen, Drogenhandel, Diebstahl: Die Liste an Straftaten ist lang. Sie war zu lang. Im Februar 2015 wurde der Albaner Armand Shehi (23) vom Quästor des Landes verwiesen. 

Bis 2020 hätte Shehi nicht zurückkehren dürfen, wurde aber vor wenigen Tagen in Meran erwischt. (STOL hat berichtet)

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Armand Shehi (23, Albanien), mehrfach vorbestraft, wurde kürzlich in Meran erwischt. Foto: Quästur 

Aufgrund der Gesetzteslage scheint der mehrfach Vorbestrafte nun im Land bleiben zu "dürfen", auf freiem Fuß, wie die Tageszeitung "Dolomiten" in ihrer Wochenend-Ausgabe berichtet. 

„Dank“ des „svuota carceri“-Gesetzes hat die Justiz nämlich kaum mehr eine  Handhabe, eine Sicherheitsverwahrung im Gefängnis zu verfügen – auch nicht bei  mehrfach Tatverdächtigen. 

Jedoch könnte eine "Spezialüberwachung" die Lösung sein. 

stol

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Den vollständigen Artikel, die Hintergründe, und was Quästor Lucio Carluccio zur Ausweisungs-Problematik sagt, gibt es in der Wochenend-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten"

stol