Am Montagvormittag kontrollierte der Streifendienst auf dem Brixner Bahnhofsplatz einen Nicht-EU-Bürger, der keine gültige Aufenthaltsgenehmigung vorweisen konnte. <h3> Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen</h3>Der Mann wurde zur Identifizierung auf die Dienststelle gebracht. Dort stellte man fest, dass seine Aufenthaltsgenehmigung seit über 60 Tagen abgelaufen war und er keine Verlängerung gemäß den geltenden Rechtsvorschriften beantragt hatte.<BR /><BR />Da der Mann der Polizei bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten sowie wegen versuchter Annäherung an Kinder unter zehn Jahren bekannt war, wurde er auf Anordnung des Quästors Giuseppe Ferrari ausgewiesen und noch Montagnacht in das Abschiebezentrum von Palazzo San Gervasio (Provinz Potenza) überstellt.<BR /><BR />Am Nachmittag desselben Tages führten die Beamten eine Anordnung der Justizbehörde aus, mit der eine Strafhaft verfügt worden war: Ein Nicht-EU-Bürger, der in Brixen wohnhaft ist, wurde verhaftet. Er war wegen schweren Raubes und schwerer Körperverletzung rechtskräftig verurteilt worden.Er muss nun eine Reststrafe von zwei Jahren, neun Monaten und 23 Tage Haft sowie eine Geldstrafe von 600 Euro verbüßen.<h3> „Das ist ein wichtiger Meilenstein“</h3>„Dieses Ergebnis ist ein wichtiger Meilenstein für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung und den Schutz der Gemeinschaft. Er trägt aktiv dazu bei, Personen, die sich illegalen Aktivitäten widmen, aus dem Gebiet von Brixen zu entfernen“, heißt es in einer Aussendung.