Donnerstag, 01. November 2018

Auto „taucht“ nach 49 Jahren wieder auf

Das Absenken der Kärntner Stauseen vor den heftigen Regenfällen diese Woche hat ein Kuriosum zutage gefördert. Wie die Polizei am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, kam ein über und über mit Muscheln bedecktes Autowrack zum Vorschein: Es war vor 49 Jahren gestohlen und danach im Völkermarkter Drau-Stausee versenkt worden.

Ein Fischer entdeckte das im Schlamm steckende Auto. - Foto: apa/LPD Kärnten/Aufsichtsfischer Felix Kosche
Ein Fischer entdeckte das im Schlamm steckende Auto. - Foto: apa/LPD Kärnten/Aufsichtsfischer Felix Kosche

Um mehr als vier Meter war der Wasserspiegel des Völkermarkter Stausees am Wochenende abgesenkt worden – eine Vorsichtsmaßnahme, damit der See als „Ausgleichsbecken“ die Wassermassen in den folgenden Tage aufnehmen konnte. Das funktionierte auch und hatte außerdem noch einen spannenden Zusatzeffekt: Am Montag entdeckte nämlich ein Aufsichtsfischer das Heck eines Autos, das am Seegrund im Schlamm steckte und durch das Absenken des Wassers zum Vorschein gekommen war.

Das Auto war vollkommen mit Muscheln bedeckt. - Foto: apa/LPD Kärnten/Aufsichtsfischer Felix Kosche

Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Puch 500 mit schwarzen, österreichischen Kennzeichentafeln, der von der Feuerwehr geborgen und an Land gebracht wurde. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass das Auto vor 49 Jahren einer heute 69-jährigen Frau aus Diex gestohlen wurde. Der Dieb war damals zwar aufgeforscht worden – was er mit dem Auto gemacht hatte, war aber bis zu seinem Tod sein Geheimnis geblieben.

apa

stol