<BR />Mehrere Bürger setzten vor wenigen Tagen den Notruf ab, nachdem sie im Bozner Küepachweg einen Mann dabei beobachtet haben sollen, völlig außer sich zu brüllen und einen geparkten Pkw zu beschädigen. <BR /><BR />Die Schreie der Anwohner schlugen den Mann schließlich in die Flucht. Kurz darauf rückte die Polizei an – die Zeugen hatten glücklicherweise Handyfotos vom Randalierer gemacht. Die Ermittler erkannten im Mann auf den Bildern den Ex-Freund der Eigentümerin des beschädigten Pkw. <h3> Am Arbeitsplatz der Ex-Freundin festgenommen </h3>Zumal die junge Boznerin laut Informationen der Polizei in einem Einkaufszentrum der Landeshauptstadt arbeitet, befürchteten die Ermittler, dass sich der Ex-Freund genau dorthin begeben wollte. <BR /><BR />In enger Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst besagten Einkaufszentrum gelang es den Ordnungshütern den Verdächtigen dort aufzuhalten – und das nur wenige Meter vom Geschäft entfernt, in dem die Boznerin tätig ist. <h3> Verdacht: Systematisches Stalking nach Trennung </h3>In der Folge fand das junge Opfer den Mut, ihren Peiniger wegen Stalking anzuzeigen, dem sie laut der Aussendung der Quästur systematisch ausgesetzt gewesen war, nachdem sie die Beziehung beendet hatte. <BR /><BR />Der Mann – ein 38-jähriger amtsbekannter Marokkaner ohne festen Wohnsitz, der den Schutzstatus als Flüchtling genießt – wurde wegen Stalking verhaftet und sitzt derzeit im Bozner Gefängnis. <BR /><BR />Quästor Paolo Sartori beantragte indes die zuständige Kommission, den Schutzstatus des mutmaßlichen Stalkers abzuerkennen, um anschließend eine Ausweisungsverordnung unterzeichnen zu können.