Das entspricht dem Kaufpreis des Autos von 11.000 Euro zuzüglich Zinsen, Verfahrenskosten und der Summe, die die Käuferin vorab für eine technische Überprüfung des Wagens bezahlt hatte. Die Trentinerin hatte das Inserat für den Gebrauchtwagen im Juni 2022 im Internet gesehen und eine Verwandten aus Kampanien gebeten, sich den Wagen vor Ort beim Verkäufer in Neapel anzusehen. Auf den ersten Blick schien das Auto gut in Schuss zu sein. Die Frau kaufte es. <BR /><BR />Doch schon der erste Novemberregen im Trentino brachte ans Licht, dass der Wagen nicht dicht war. Ein technischer Gutachter stellte in der Folge fest, dass der Wagen in einen schweren Unfall verwickelt gewesen sein musste – er war übrigens als unfallfrei verkauft worden – , und dass man die Löcher nur notdürftig mit Kleber und Kitt gestopft hatte. Richter Barbato bezeichnete das Auto in seinem Urteil als „unbrauchbar“ und erklärte den Kaufvertrag für nichtig.<BR /><BR />Detail am Rande: Für eine fachgerechte Reparatur hätte die Trentinerin 10.000 Euro hinblättern müssen, der Schätzwert des Wagens im aktuellen Zustand lag aber bei gerade einmal 3500 Euro.<BR /><BR /><i>Sehen Sie im Video:<BR /><BR />Beim Kauf von Gebrauchtwagen ist es ratsam, Augen und Ohren offen zu halten. Eine Delle oder ein verdächtiges Motorengeräusch erkennt man als Kunde sofort. Doch bei einem nach unten manipulierten Kilometerstand – wie im aktuellen Fall des falschen Autohändlers - wird es schon schwieriger. Die Obfrau der Kfz-Mechatroniker im lvh, Julia Genetti, gibt Tipps, wie Sie böse Überraschungen beim Gebrauchtwagenkauf vermeiden können.</i><BR /><BR /> <video-jw video-id="jyWA7P1m"></video-jw>