Gegen 3.30 Uhr bemerkte eine Polizeistreife im Bereich der Kreuzung Dalmatienstraße/Rhodosstraße eine verdächtige Person in einer roten Jacke, die sich auffällig von einem Auto entfernte, dessen Fensterscheiben eingeschlagen waren. Als die Beamten näherkamen, versuchte der Mann noch, sich hinter einer Hauswand zu verstecken, konnte aber schnell gestellt und zur Polizeiwache gebracht werden.<BR /><BR />Dort wurde der Festgenommene als T. M. identifiziert, ein 43-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, der bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten, Drogenhandels, illegalen Waffenbesitzes, vorsätzlicher Körperverletzung, Hehlerei und Kreditkartenfälschung in Erscheinung getreten war.<h3> Einbruchswerkzeuge und Diebesgut sichergestellt</h3>T. M. zeigte sich bei seiner Festnahme unkooperativ und nervös. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten eine Reihe von Einbruchswerkzeugen, darunter Meißel und Spitzhacken, sowie mutmaßliches Diebesgut in seinem Rucksack. Zudem wurden Glasscherben an seinen persönlichen Gegenständen gefunden.<BR /><BR />Insgesamt 5 beschädigte Fahrzeuge sollen auf seine Kappe gehen: ein schwarzer Fiat 500, ein grauer Skoda Roomster, ein weißer Hyundai Tucson, ein weißer Toyota Auris und ein roter Kia Sonic.<BR /><BR />Alle Fahrzeuge hatten eingeschlagene Heckscheiben und durchwühlte Innenräume.<h3> Verhaftung wegen schweren Diebstahls</h3>Nach Auswertung der gesammelten Beweise wurde T. M. wegen schweren Diebstahls verhaftet. Zudem wurde gegen ihn eine Anzeige wegen des Mitführens von Einbruchswerkzeug sowie des Verstoßes gegen ein Aufenthaltsverbot für die Stadt Bozen erstattet. Dieses Verbot war ihm bereits im vergangenen Oktober nach einer früheren Verhaftung wegen eines ähnlichen Delikts ausgesprochen worden.<h3> Sonderüberwachung angeordnet</h3>Aufgrund der schweren Vorstrafen und der aktuellen Taten ordnete Quästor Paolo Sartori die Einleitung eines Verfahrens zur Sonderüberwachung von T. M. an.<BR /><BR />„Die hohe Aufmerksamkeit unserer Patrouillen im täglichen Einsatz ermöglicht es uns, Straftäter gezielt zu identifizieren und zu verfolgen“, betonte Sartori. Die verstärkten Kontrollen in der Stadt dienten dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und sollten verhindern, dass polizeibekannte Personen durch ihre Taten soziale Unruhe stiften und das zivile Zusammenleben gefährden.