Samstag, 19. September 2020

Autopsie durchgeführt: Gewaltverbrechen unwahrscheinlich

Lamin Saidys Tod war aller Wahrscheinlichkeit nach ein tragischer Unfall: Dies ergab die Autopsie am Samstag.

Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren.
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Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. - Foto: © DLife
Der 24-jährige Lamin Saidy aus Gambia war am Freitag im Kiesbett der Tiefgarage tot aufgefunden worden.

Am Samstag fand schließlich eine Autopsie statt. Demnach war Saidy innerlich verblutet, nachdem ein Stück einer gebrochenen Rippe die Lunge perforiert hatte. Damit sei er höchstwahrscheinlich an den Folgen eines Sturzes gestorben, äußerlich würden keine Spuren auf ein gewaltsames Fremdverschulden hindeuten, so das Ergebnis der von der Bozner Staatsanwaltschaft angeordneten Obduktion.

Der Fall hatte noch am Freitag zu wüsten Szenen und wilden Spekulationen geführt. Mehrere Afrikaner hatten am Vormittag in Bozen protestiert und waren von einem Verbrechen ausgegangen.

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Die Afrikaner berichteten, dass der Gambier am Donnerstagabend Streit gehabt habe. Sie gingen davon aus, dass er in der Folge verprügelt wurde und gewaltsam ums Leben kam.




stol/d/z