Montag, 24. Juni 2019

Autoverleih im Urlaub: Darauf sollten Sie achten

Wer im Urlaub zu einem entfernten Strand fahren oder einfach die Umgebung genauer erkunden möchte, leiht sich gerne ein Auto aus. Dabei sei aber Vorsicht geboten, um nicht Opfer einer Abzocke zu werden, warnt das Europäische Verbraucherzentrum und gibt 7 Tipps, wie kann man sich davor schützen kann.

Immer wieder werden Kunden beim Autoverleih im Urlaub abgezockt.
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Immer wieder werden Kunden beim Autoverleih im Urlaub abgezockt. - Foto: © shutterstock

Überprüfen Sie Ihren Voucher

Man sollte sich laut dem Europäischen Verbraucherzentrum vergewissern, dass der Name des Hauptlenkers, also der Person, die das Auto fahren wird, im Voucher angegeben ist. Bei einer Namensänderung oder einer zusätzlichen Angabe eines Fahrers können schnell Zusatzkosten anfallen.

Achtung bei der Kreditkartenangabe

Die Kreditkarte muss eine Hochprägung der Ziffern aufweisen und auf den Hauptlenker ausgestellt sein. Ansonsten kann es zu einer Verpflichtung zum Abschluss einer zusätzlichen Versicherung oder der Erhöhung der hinterlegten Kaution kommen.

Aufpassen bei Begriffen wie „accepted“ oder „declined“

Es ist Vorsicht geboten, wenn man im Mietvertrag auf Begriffe wie „accepted“ oder „declined“ stoßen. „Accepted“ bedeutet, dass man die genannte Extraleistung, wie zum Beispiel eine Zusatzversicherung oder eine 24-Stunden-Pannenhilfe, dazu gebucht hat. Alle diese Zusatzleistungen erhöhen auch den Mietpreis. „Declined“ bedeutet hingegen, dass man keine Ersatzleistungen wünschen.

Achten Sie auf den geschätzten Endpreis im Mietvertrag

Sollte der geschätzte Endpreis deutlich höher sein, als der im Vertrag angeführte Betrag, bedeutet das, dass sehr wahrscheinlich Zusatzversicherungen oder Extraleistungen dazu gebucht wurden. Sollten man diese Leistungen nicht wollen, rät das EZV eine sofortige Korrektur des Vertrags zu fordern.

Vorsicht beim Treibstofftyp

Beim Betanken muss man darauf achten, dass man den richtigen Treibstofftyp wählen: Wer falsch tankt, handelt grob fahrlässig, und die Versicherung kommt nicht für die Reparaturkosten auf.

Kontrollieren Sie Ihr Fahrzeug

Das Europäische Verbraucherzentrum rät, den Mietwagen und den Kilometerzähler zu fotografieren oder zu filmen. Alle Schäden und Kratzer, die nicht notiert wurden, könnten als Neuschäden bewertet werden und in Rechnung gestellt werden.

Kofferraumkontrolle

Sollte im Kofferraum das Pannendreieck, die Warnweste oder der Reservereifen fehlen, empfiehlt die EVZ das umgehend mitzuteilen: Es könnte andernfalls sein, dass bei der Rückgabe diese Gegenstände in Rechnung gestellt werden.

stol/jno

stol